Pflegevorsorge

Während die finanziellen Schwierigkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung mittlerweile bekannt ist, sind die Unzulänglichkeiten der gesetzlichen Pflegeversicherung längst nicht jedem präsent. Die gesetzliche Pflegeversicherung stellt lediglich eine soziale Grundsicherung in Form von unterstützenden Hilfeleistungen dar, die die Eigenleistungen der Versicherten nicht ersetzen. Das bedeutet, dass auf einen Pflegebedürftigen trotzdem noch erhebliche Kosten zukommen - egal, ob er einen ambulanten Pflegedienst in den eigenen vier Wänden bestellt oder sich in die professionelle Pflege eines Heims begibt. Die Förderung der privaten Pflegevorsorge unterstützt die Menschen dabei, für den Fall der Pflegebedürftigkeit ergänzend zu den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung eigenverantwortlich vorzusorgen. Die staatliche Zulage von 60 Euro im Jahr soll auch Menschen mit geringerem Einkommen den Abschluss einer Pflege-Zusatzversicherung ermöglichen.